METAV 2010 - Internationale Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung - 23. bis 27. Februar 2010 in Düsseldorf
18.01.2010
 Auf der ersten internationalen Messe der metallverarbeitenden Industrie des Jahres präsentiert die UNITECH-Maschinen GmbH ihre Produkte auf einem Gemeinschaftsstand zusammen mit der Firma Hardinge.
Überzeugen Sie sich von der Leistungsfähigkeit unserer Maschinen an den in Aktion gezeigten Beispielen unserer Produktpalette. Das UNITECH-Messeteam bietet eine umfangreiche Beratung und wird Ihnen gern bei der Lösung Ihres speziellen Anwendungsfalls behilflich sein.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Halle 16 Stand C50
Verschmelzung der UNITECH-Vertriebs GmbH mit der UNITECH-Maschinen GmbH
07.08.2009
Mit Wirkung der Registereintragung vom 20.07.2009 des Amtsgerichtes Chemnitz wurde die UNITECH-Vertriebs GmbH, Clemens-Winkler-Straße 6, 09116 Chemnitz, HRB 20262 mit der UNITECH-Maschinen GmbH, Clemens-Winkler-Straße 6, HRB 11691 verschmolzen.
Als weiterer Geschäftsführer ist Herr Dr. Rainer Christoph – bisher Geschäftsführer der UNITECH-Vertriebs GmbH – bestellt worden.
Mit dieser Zusammenführung der Potentiale beider bisher getrennt agierenden Firmen ist nunmehr die Voraussetzung geschaffen, mit 70 hochmotivierten Mitarbeitern unter einer einheitlichen Leitung noch effizienter und kundenorientierter zu arbeiten.
Laufende Geschäftsvorgänge der UNITECH-Vertriebs GmbH werden unter der neuen Firmierung UNITECH-Maschinen GmbH fortgeführt.
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Intec 2009 – die größte Ausstellung für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik des Jahres in Deutschland - 24. – 27. Februar in Leipzig
14.01.2009
 www.messe-intec.de
| UNITECH präsentiert im Zentrum der Halle 1 auf einem der größten Messestände die Spitzenprodukte aus dem gesamten Vertriebsprogramm. Exponate aus eigenem Haus werden ebenso zu sehen sein wie Produkte unserer Partnerfirmen. Wir zeigen Ihnen CNC-Fräsmaschinen, Vertikal-Bearbeitungszentren und Universal-Konsolfräsmaschinen für vielfältige industrielle Anwendungen.
Eine Super-Präzisions-Drehmaschine von Hardinge zum Hartdrehen wird ebenso zu sehen sein wie ein Fahrständer-Bearbeitungszentrum von Matec, eine Bettfräsmaschine von MTE und eine Vertikaldrehmaschine von Famar. Die UNION-Werkzeugmaschinen GmbH wird vertreten sein und die Firma Werth Messtechnik wird ihre neuesten Produkte auf dem Gebiet der Koordinatenmesstechnik ausstellen.
Wie immer werden Ihnen unsere fachkundigen Mitarbeiter gerne Ihre Fragen beantworten und die technologischen Eigenschaften der Maschinen an praktischen Beispielen demonstrieren.
Wir freuen uns, Sie auf unserem Messestand begrüßen zu dürfen.
Halle 1 Stand D34/E33
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Ab 1. September 2008 neu im UNITECH-Vertriebsprogramm:
"Hardinge" und "Bridgeport"
02.09.2008
Die UNITECH-Firmengruppe hat sich durch ihre Marktpräsenz mit einem Angebot an hochwertigen Produkten und Dienstleistungen mittlerweile einen festen Platz unter den Werkzeugmaschinen-Lieferanten Deutschlands erarbeitet. Der Produktkatalog enthält inzwischen ein breites Spektrum modernster Technik in den Bereichen Vertikal- und Horizontal-Bearbeitungszentren, CNC-Drehmaschinen, zyklengesteuerte Drehmaschinen, Konsol- und Querschieberfräsmaschinen, Wälz- und Gewindefräsmaschinen sowie hochmoderne Maschinen zur Rohrendenbearbeitung. Hohe Produktqualität und ausgezeichneter Service sind die Grundlage für den guten Ruf, den UNITECH in der Branche genießt.
Das wiederum erfolgreich verlaufende Geschäftsjahr 2008 verleiht der Entwicklung der UNITECH-Firmengruppe weiteren Auftrieb. So wird zum Beispiel die UNITECH-Vertriebs GmbH ihr Angebot für den östlichen und mittleren Teil Deutschlands stark erweitern. Ab September 2008 wird die komplette Produktpalette der Marken "Hardinge" und "Bridgeport" in das Vertriebsprogramm aufgenommen. Außerdem übernimmt UNITECH den Service für Bridgeport-Maschinen in ganz Deutschland. Damit vergrößert sich das Spektrum in den Bereichen CNC-Drehmaschinen und Vertikal-Bearbeitungszentren erheblich. Für die UNITECH-Kunden im Vertriebsgebiet bedeutet das nicht nur eine größere Angebotsvielfalt, sondern auch kürzere Wege und kostengünstigeren Service.
Events zur Hausausstellung am 9. und 10. Oktober 2008
02.09.2008
Die Erweiterung des Vertriebsprogrammes ab September 2008 um die Marken "Hardinge" und "Bridgeport" wird sich natürlich auch auf der traditionellen Hausausstellung der UNITECH-Gruppe widerspiegeln. Eine Auswahl der neuen Maschinen wird neben weiteren Neuheiten der Fräs- und Drehtechnik am 9. und 10. Oktober auf dem Firmengelände in der Chemnitzer Clemens-Winkler-Straße vorgestellt. Außer den mit neuesten Technologien ausgestatteten Maschinen aus dem eigenen Haus werden auch Exponate namhafter Kooperationspartner der UNITECH-Vertriebs GmbH zu sehen sein. Als Beispiele seien hier die Firmen Hardinge, Famar und MTE genannt.
Die Besucher der Hausausstellung erhalten die Möglichkeit, sich über neue Technologien und wichtiges Zubehör für Werkzeugmaschinen zu informieren. So wird es z. B. einen Workshop über das Hartdrehen vom Marktführer Hardinge sowie Informationsstände der Firmen Renishaw und Unitech-Kühlschmierstoffe geben.
Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl unserer Gäste mit Imbiss und Getränken bestens gesorgt.
UNITECH Hausaustellung am 9. und 10. Oktober 2008
13.06.2008
 Im Oktober 2008 findet bei UNITECH in Chemnitz wieder die traditionelle Hausausstellung statt. Unsere Besucher erhalten die Gelegenheit an Ort und Stelle die Qualität der UNITECH-Maschinen und das für die Herstellung anspruchsvoller Technik benötigte Umfeld in Augenschein zu nehmen. Fachkundige Mitarbeiter erklären Ihnen gern Eigenschaften und Bedienung der ausgestellten Maschinen und führen deren Leistungsfähigkeit vor.
Die Leistungen unseres Serviceteams werden Ihnen ebenso vorgestellt wie das UNITECH-Lieferprogramm von Maschinen unserer Kooperationspartner. Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl unserer Gäste gesorgt.
Das UNITECH-Team freut sich darauf Sie in unserm Haus begrüßen zu dürfen.
So finden Sie zu uns
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AMB – Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung 09.–13.09.2008 Neue Messe Stuttgart
12.06.2008
 UNITECH stellt auf einer der wichtigsten Ausstellungen der metallverarbeitenden Industrie seine Produkte vor. Erleben Sie die Präzision modernster Bearbeitungszentren und Drehmaschinen in Aktion. Unsere Mitarbeiter freuen sich darauf Ihnen die Anwendungsmöglichkeiten zu zeigen, die das umfangreiche Produktprogramm von UNITECH bietet.
Besuchen Sie uns in Halle 8 auf dem Stand A31, wo wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Hardinge austellen. Wir freuen uns auf Sie.
Halle 8 - Stand A31 |
intec
26. – 29. Februar 2008 in Leipzig
Ein wichtiger Termin im Messeplan des Werkzeug- und Maschinenbaus in Mitteldeutschland
27.01.2008
 www.messe-intec.de
| Die UNITECH-Maschinen GmbH wird zur diesjährigen intec dem Anspruch der aktuellen Entwicklung des Maschinenbaus folgend auf mehr als 200 m² innovative Produkte auf dem Gebiet der Bearbeitungszentren und CNC-Drehmaschinen präsentieren. Unsere Mitarbeiter werden Sie gern über das Leistungsspektrum der mit neuesten Technologien ausgestatteten Maschinen informieren und die Vorteile der erstklassigen Serviceleistungen von UNITECH erläutern.
Neben leistungsstarken UNITECH-Maschinen können Sie auf unserem Stand Exponate der von uns vertretenen Firmen Hardinge, matec, Famar, UNION und MCM in Aktion erleben und sich über das aktuelle Produktprogramm informieren. Die Firma Werth Messtechnik zeigt Ihnen neueste Entwicklungen der Präzisions- und Koordinatenmesstechnik. Besuchen Sie uns in Halle 1 auf dem Stand E24/F25, wir freuen uns auf Sie.
Halle 1 Stand E24/F25
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NORTEC - 11. Fachmesse für Produktionstechnik 23. - 26. Januar 2008
14.11.2007
 www.nortec-hamburg.de
| UNITECH wird auch 2008 auf dem Treffpunkt der Anwender innovativer Bearbeitungstechnik im Norden Deutschlands wieder neueste Entwicklungen des Werkzeugmaschinenbaus präsentieren. Überzeugen Sie sich von der Leistungsfähigkeit unserer Produkte bei einem Besuch auf unserem Messestand.
Halle A4 - Stand 312 |
UNITECH stellt aus: auf der intec 2007
01.08.2006

Zu der vom 14.-17.03.2007 erstmals in Leipzig stattfindenden Industriefachmesse intec wird die UNITECH mit einem der größten Stände (ca. 250 m²) vertreten sein. Dabei werden nahezu alle Maschinen des Produktportfolios ausgestellt.
Konkret heißt das: innovative Fertigungstechnologien auf Fräsmaschinen, Vertikal-BAZ, Horizontal-BAZ, Vertikaldrehmaschinen und horizontalen CNC-Drehmaschinen, vom klassischen Universal-Drehautomaten für Stangen- und Futterteile bis hin zur Hochpräzisions-Drehmaschine – auch für die Hartbearbeitung.
Überzeugen Sie sich selbst von unserem umfangreichen Angebot an Fräs- und Drehtechnik und besuchen Sie uns auf unserem Stand. Es wird sich lohnen!
UNITECH-Hausausstellung am 09. und 10. November 2006
01.06.2006
Unsere traditionell stattfindende Hausausstellung erwartet Sie am 09. und 10. November in unserem Werk in Chemnitz. Informieren Sie sich über die neuesten Maschinentrends und Fertigungstechnologien, verschaffen Sie sich einen Eindruck von Leistungsstärke und Qualität der ausgestellten Maschinen ebenso wie von dem Umfeld, in dem anspruchsvolle Technik für anspruchsvolle Kunden entwickelt, gebaut und verkauft wird.
Sie suchen nach einer Lösung für Ihre Bearbeitungsaufgabe oder einfach nach einer passenden Dreh- oder Fräsmaschine? Besuchen Sie uns und informieren Sie sich über unsere leistungsstarke Technik!
Natürlich ist auch für das leibliche Wohl unserer Gäste gesorgt.
Das gesamte Team der UNITECH-Firmengruppe freut sich darauf, Sie in unserem Hause begrüßen zu dürfen.
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Eppinger setzt auf Hardinge-Maschinen
01.03.2006
Quelle: mav, Ausgabe März 2006 (Konradin Verlag)
Hartdrehen - ergänzende Zerspantechnologie mit erheblichem Zukunftspotenzial
Die Gebäude der Hardinge GmbH in der Krefelder Saalestraße 20-22 tragen seit dem 07.12.2005 eine besondere Bezeichnung - European Center of Excellence for Hard Turning and Super Precision Turning.
Hartdrehen sei eine verhältnismäßig junge Zerspandisziplin, aber keine "eierlegende Wollmilchsau", so Markus Herdegen, Geschäftsführer der deutschen Tochter der weltweit operierende Hardinge Inc. Dieses amerikanische Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einem breitaufgestellten Technologieunternehmen in Sachen Zerspanung entwickelt und bedient sowohl die Sparten Drehen als auch Fräsen und Schleifen einschließlich des dafür notwendigen Spannzeug- und Automatisierungsequipmentes. Klangvolle Namen sind unter diesem Unternehmensdach vereinigt, so Bridgeport, Kellenberger, Hauser, Tripet und Tschudin.
In Bezug auf das Hartdrehen sieht man sich schon in einer gewissen Vorreiterrolle. Allein im vergangenen Jahr habe man 20 Maschinen in Deutschland verkauft, die speziell für diese Bearbeitungstechnologie konfiguriert wurden, resümiert Herdegen und ergänzt: "Durch die verhältnismäßig geringen Investitionskosten der Maschinen, die erzielbaren sehr kurzen Zyklus- und die schnellen Werkzeugwechselzeiten gewinnt das Hartdrehen immer mehr Anhänger." Allerdings weißt er auch darauf hin, dass diese Technologie das Schleifen in der Summe nicht verdrängen wird. Vielmehr sieht er im Hartdrehen eine sinnvolle Ergänzung, zum Beispiel beim effektiven und genauen Bearbeiten von Teilen mit Rundungen oder Schultern. Mit CBN-Werkzeugen sei man auf den Maschinen der Quest Super-Precision Typenreihe in der Lage, Materialen mit einer Härte von bis zu 64 HRC in Schleifqualität zu drehen. Diese Maschinen besitzen ein robustes Maschinenbett aus Polymerbeton. Eigene Hochgenauigkeitsspindeln (Spindelrundlauf von 0,3 µm) und Spannsysteme sowie der Einsatz hydrostatischer Führungssysteme ergänzen die Hartdrehfähigkeiten.
Das schon heute vorhandene Potenzial des Hartdrehens werde aus Sicht von Herdegen jedenfalls noch nicht voll ausgeschöpft. Neben einer speziellen Einzelteilbearbeitung sieht er noch viele Anwendungsmöglichkeiten in der Großserienfertigung mit einem hohen Anteil an Schleifoperationen. Ein Unternehmen, das diese Möglichkeiten und dieses Know-how jetzt in der Produktion gezielt ausnutzt, ist die ESA Eppinger GmbH aus dem baden-württembergischen Denkendorf. Diese Firma stellt Werkzeughalter in den unterschiedlichsten Ausprägungen her und ist daher an hohe Fertigungsgenauigkeiten gebunden. "Im Verlauf unserer Firmengeschichte hat sich immer wieder gezeigt, dass Qualität dort am sichersten zu erreichen ist, wo wir selbst produzieren. Deshalb legen wir Wert auf hohe Fertigungstiefe", betont Geschäftsführer Uwe Eppinger. Er setze bereits 6 Maschinen von Hardinge für Hartbearbeitungsprozesse ein. Die anfängliche Skepsis seiner Maschinenbediener gegenüber der Hartbearbeitungstechnologie sei mittlerweile überwunden, die erzielten Genauigkeiten, Oberflächengüten und nicht zuletzt die spürbar verkürzten Fertigungszeiten überzeugten.
EMO in Hannover vom 14.09.-21.09.2005
06.04.2005
Zum zweiten Mal nach 2001 wird die UNITECH an der wichtigsten europäischen Werkzeugmaschinenmesse teilnehmen. Auf einer Standfläche von ca. 150 qm werden die neuesten Entwicklungen vorgestellt. Zur Ausstellung gelangen Fahrständermaschinen, Vertikalbearbeitungszentren, Drehmaschinen und Fräsmaschinen.Wir würden uns freuen, unsere Kunden zahlreich auf unserem Stand begrüßen zu können.
10 Jahre UNITECH - Hausausstellung am 09.und 10.06.2005
05.02.2005
Eine kleine Erfolgsgeschichte aus Sachsen
Seit nunmehr 10 Jahren arbeitet die UNITECH – Maschinen GmbH mit Erfolg am Markt. Der Startpunkt wurde im Juni 1995 mit einer sehr keinen Mannschaft gesetzt. Das Konzept mit Servicedienstleistungen beginnend, einen Newcomer am hart umkämpften Maschinenbaumarkt zu etablieren, erwies sich bald als richtig.
Jahr für Jahr konnten neue Mitarbeiter eingestellt werden. Der Kundenkreis erweiterte sich stetig, d. h. von kleineren Unternehmen bis zu bekannten deutschen Automobilherstellern und Zulieferern. Die Dienstleistungen wurden nicht nur deutschlandweit, sondern auch in den Nachbarländern wie Schweiz, Frankreich, Österreich und Tschechien angeboten und durchgeführt.
Um das vorhandene Know-how der UNITECH - Mitarbeiter besser zu nutzen, begann man, das Geschäftsfeld Generalüberholung bzw. Retrofitting von gebrauchten Werkzeugmaschinen zu erschließen. Vorzugsweise handelt es sich bei diesen Maschinen um HECKERT - Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren. Die Abnahme dieser Maschinen erfolgt natürlich auch nach den entsprechenden Normen und Abnahmebedingungen.
Die logische Konsequenz der weiteren Entwicklung war die Lieferung von neuen Werkzeugmaschinen, in erster Linie an den deutschen Markt. Im Jahr 1999 wurde die erste UNITECH – Konsolfräsmaschine vom Typ FSS 315 S7 an die Firma HEMA in Zweifelbach / Thüringen geliefert. Inzwischen liest sich die Referenzliste dieser Maschine wie das Who-is-Who der deutschen metallverarbeitenden Industrie. Noch in diesem Monat wird die 130. Maschine, eine von vier zu liefernden Maschinen, an die KNORR-BREMSE SfN in Aldersbach ausgeliefert.
Die Teilnahme an den großen internationalen Messen ist selbstverständlich. In diesem Jahr ist die EMO in Hannover ein besonderes Highlight und Muss. Neben den eigenen Maschinen, unter anderem den Fahrständerbearbeitungszentren der CSF – Baureihe und der im letzten Jahr neu vorgestellten UT – Baureihe, zyklengesteuerte Drehmaschinen, werden dort auch die Neuheiten der ebenfalls zum Vertriebsprogramm gehörenden Maschinenhersteller betreut. Dazu gehören solche rennomierte Unternehmen wie TOYODA MITSUI SEIKI, HARDINGE und mte. Als neuester namhafter Lieferant wurde für das Vertriebsgebiet „Neue Bundesländer“ die Firma FAMAR gewonnen, ein Marktführer auf dem Gebiet der Senkrecht – Drehmaschinen. Damit hat sich UNITECH zu einem Komplettanbieter für Drehen und Fräsen entwickelt.
Seit dem Jahr 2002 befindet sich das neue Firmengelände am Autobahnkreuz Süd in Chemnitz. Hier wird auch aus Anlass des 10-jährigen Bestehens mit der gesamten Belegschaft, die zu einer stattlichen Mitarbeiterzahl auf 52 gewachsen ist, entsprechend gefeiert. Dazu werden natürlich viele Kunden und Geschäftspartner erwartet. Eine Hausausstellung vom 09.06.-10.06.2005 soll dafür den würdigen Rahmen bilden.
Erfolgreiche Hartbearbeitung ab Losgröße 1 am Beispiel Hainbuch
01.02.2005
Schumis Schlappen
Ist die Einführung einer funktionierenden Hartbearbeitung in der Serienproduktion bereits nicht ganz einfach- gestaltet sie sich im Bereich Sonderfertigung umso schwieriger. Der Spannmittelspezialist Hainbuch hat den Schritt gewagt und könnte mittlerweile bis zu 60 Prozent seiner bisher geschliffenen Teile komplett hartdrehen; Tendenz steigend. Wirtschaftlicher Effekt: Die Fertigungszeiten reduzieren sich im Vergleich zum bisherigen Schleifen um bis zu 50 Prozent.
Der entscheidende Tipp kam von einem Kunden. Zwar war die Hartbearbeitung in der Sonderfertigung des Spanntechnikspezialisten Hainbuch, Marbach, in der Vergangenheit kein Fremdwort, aber man ging die Sache bis vor zwei Jahren eher halbherzig an, wie wahrscheinlich viele Unternehmen in ähnlicher Situation. Vorurteile wie "nur geeignet für die Serienproduktion", "Werkstücke müssen konstanten Härteverlauf aufweisen" oder "nur begrenzte Genauigkeit und Oberflächenqualität möglich", geisterten auch durch die Marbacher Fertigungshallen. Bis die Verantwortlichen sahen, dass es auch anders geht und mit schwäbischer Gründlichkeit reagierten. Das Ergebnis kann sich laut Geschäftsführer Gerhard Rall inzwischen sehen lassen: "Zwischen dem, was wir jetzt Hartbearbeitung nennen und dem, was wir früher so genannt haben, liegt genauso ein Unterschied wie zwischen einem runderneuerten Reifen und den Rennschlappen von Michael Schumacher." Der besagte Kundenhinweis brachte dabei erst einmal die Überzeugung, dass selbst in einer so ausgeprägten Sonderfertigung - teilweise mit Losgröße 1 - wie es bei Hainbuch die Regel ist, eine Hartbearbeitung Sinn macht, ja mittelfristig sogar wirtschaftlich notwendig ist. Doch dazu später mehr.
Das Eintauchen in die Materie führte bei Fertigungsleiter Peter Gerster schnell zur Erkenntnis, dass es die drei Rädchen Drehmaschine, Schneidplatten und Werkstückaufnahme sind, die reibungslos ineinandergreifen müssen, wenn eine effektive Hartbearbeitung funktionieren soll. Maschinenseitig schaffte man sich deshalb - ebenfalls ein Kundentipp - eine Hardinge-Drehmaschine "Quest 8/51 Sp" an. Sie verfügt unter anderem über eine Hochpräzisionsspindel und bringt schlichte 7-4 t auf die Waage, wohlgemerkt bei einem maximalen Drehdurchmesser von rund 200 mm. "Die Maschine", sagt Peter Gerster, "ist deshalb für die Hartbearbeitung sehr gut geeignet, zudem baut sie sehr steif und verfügt über hochpräzise Führungen und Lager." War dieser Part recht schnell abgehakt, ging es im Bereich der Werkstückspannung schon ans Eingemachte; wiewohl Hainbuch hier aus dem Vollen schöpfen konnte. Denn ihr Spannkopf der "Spanntop",Serie erwies sich als ideal für die Hartbearbeitung: Nicht nur, dass die charakteristischen Gummielemente zwischen den Chrom-Nickel-Spannsegmenten dämpfend wirken, auch der axiale Einzug sorgt für großen Kraftschluss und einer steifen Verbindung. "Im Gegensatz zu einem normalen Dreibackenfutter", sagt Thorsten Gaube, Hartdrehspezialist bei Hainbuch, "umspannt der Spanntop-Kopf das Werkstück zu nahezu 95 Prozent, und der axiale Einzug sorgt dafür, dass das Werkstück bombenfest gespannt, aber dabei nicht verformt wird." Getreu der Maxime "Hartbearbeitung heißt, so nahe wie möglich an der Lagerung oder Spindel zu spannen" gingen die Hainbuch-Konstrukteure schließlich daran, das Spanntop-Futter zu komprimieren. Herausgekommen ist ein Spannkopf mit extrem kurzer Futterlänge und hohen Steifigkeiten. Ein Produkt übrigens, das seit der letztjährigen AMB auch als spezielles Hartdrehfutter auf dem Markt erhältlich ist (siehe Kasten "Das Stichwort").
Nachdem Punkt 2 abgehakt war, folgte der wahrscheinlich zeitaufwändigste Teil der Aktion. Hier sei ein kurzer Einschub gestattet: Eigentlich sind es vier Faktoren, die eine erfolgreiche Hartbearbeitung, Einführung erst möglich machen. Neben den drei bereits genannten Hard-Facts ist es mindestens genauso wichtig, die beteiligten Protagonisten, sprich Facharbeiter, zu überzeugen und mit ins Boot zu holen. Nicht umsonst schuf man bei Hainbuch deshalb eine neue Stelle speziell für die Hartbearbeitung und besetzte sie ganz bewußt mit einem externen Bewerber. "Wir wollten jemanden" sagt Peter Gerster, "der ganz unbekümmert und offen an diese Sache heranging."
Die Wahl fiel auf Thorsten Gaube, einen gestandenen Dreher, der übrigens auch Sieger des Wettbewerbs "Dreher des Jahres 2004" war. Er bekam damals die Aufgabe zugewiesen, sich grundlegend mit der Hartbearbeitung zu beschäftigen und zusammen mit der F+E-Abteilung von Hainbuch eine Art Datenbank "Hartbearbeitung" aufzubauen.
Aufwändigster Schritt dabei war die Werkzeugauswahl. In vielen Gesprächen und noch mehr Versuchen kristallisierten sich drei Hersteller heraus, die mittlerweile Hainbuch mit CBN-Schneidplatten beliefern: Mitsubishi Carbide, Sumitomo und Tungaloy. Aber auch hier ist keine Kontinuität ablesbar, die Platten werden von Einsatzfall zu Einsatzfall getestet und eingesetzt. "Das Hauptproblem ist", sagt Thorsten Gaube, "dass wir zu fast 90 Prozent mit unterbrochenen Schnitten arbeiten, und daran knabbern die Hersteller schon sehr."
Hier ist der Unterschied zur Serienproduktion auch am augenfälligsten: Während bei den großen Stückzahlen der Prozess sorgfältig eingestellt wird und dann durchläuft, steht bei Hainbuch ständiges Probieren und Tüfteln auf dem Programm, um die besten Platten auszuwählen. Mittlerweile ist aber auch das zur Routine geworden.
Die insgesamt drei Hartdrehmaschinen sind mittlerweile auf die Standorte Marbach, Niederstetten und in der Slowakei verteilt, werden aber zentral von Marbach bestückt und mit Programmen ausgestattet. Der lange Weg hin zur Hartbearbeitung a la Schumis Schlappen hat sich mittlerweile für Hainbuch bezahlt gemacht, ist allerdings noch lange nicht zu Ende. Während man vor zwei Jahren noch IT 7-Passungen als Stand der Technik bestaunte, können heute bereits IT-5-Passungen prozesssicher gedreht werden.
Allerdings gibt es auch Einschränkungen. "Das Hartdrehen" ist sich Thorsten Gaube sicher, "wird das Schleifen nicht ersetzen." Denn nach wie vor fallen sensible Werkstücke an - speziell wenn es um die Optik geht oder bei Teilen, die mit Dichtringen versehen werden müssen - die nur eine Schleifbearbeitung zulassen.
Auf der anderen Seite reduziert die Hartbearbeitung bei Hainbuch die Produktionszeiten im Vergleich zur Schleifbearbeitung um bis zu 50 Prozent, vor allem bei den kleinen Werkstücken, und schafft deshalb Luft für schnelle Kundenwünsche. Auch der permanente Preisdruck kann dadurch abgefedert werden. Auch deshalb, weil Investitions, und Folgekosten wie Entsorgung und Kühlschmierstoffe im Vergleich zum Schleifen deutlich günstiger sind oder erst gar nicht anfallen.
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